Umbrien – Das grüne Herz Italiens

09. – 15. September 2019

Umbrien, im Herzen Italiens gelegen, wird nicht umsonst als das „grüne“ Herz Italiens bezeichnet. Wohin man den Blick wendet, erwarten einen herrliche grüne Hügellandschaften mit traumhaften Ausblicken sowie malerische Dörfer, aber auch kulturell hochinteressante kleine Städte mit engen Gassen und dem typischen italienischen Flair. Die kulinarischen Genüsse kommen in der guten Küche Umbriens auch nicht zu kurz. Umbrien steht für Trüffeln, für den würzigen Duft von gegrilltem Fleisch, für Fische, grünlich schillerndes Olivenöl und für seit Generationen überlieferte Wildrezepte. Und unser Programm bietet nicht nur Kultur und Führungen. Wir haben auch Zeit, die Küche zu genießen, uns im italienischen Flair treiben zu lassen und ganz im Sinne des „Dolce vita“ in der Sonne auf einer kleinen Piazza sitzend einen Kaffee oder ein Gläschen Wein zu genießen.

Pack Mas!

09. September 2019

Abfahrt in Regensburg um 06.00 Uhr am Parkplatz an der Wöhrdstraße (Altes Eisstadion). Über den Brenner – Verona – Florenz kommen wir am späten Nachmittag in unserem Hotel in Passignano sul Trasimeno an. Während der Fahrt legen wir aber einen Zwischenstopp in der Sektkellerei FERRARI bei Trient (www.ferraritrento.com) ein, um bei einer Führung mit einem Gläschen Sekt auf eine erlebnisreiche Reise anzustoßen. Das 4-Sterne-Hotel Villa Paradiso (www.villaparadisovillage.it) liegt nahe am Lago Trasimeno. Vor dem Abendessen kann man noch den Swimmingpool des Hotels nutzen oder bei einem Spaziergang an der Promenade Seeluft schnuppern.

Perugia – Gubbio

Dienstag, 10. September 2019

Nach dem Frühstück zeigt uns Anna Maria, die wir schon seit unseren Anfangszeiten als Führerin in Assisi kennen, ihre Heimatstadt Perugia. (Äh, keine Angst – sie ist nicht älter als wir!) In der Hauptstadt Umbriens herrscht eine herrliche Mischung zwischen entspannter und lebendiger Atmosphäre, was auch an den zwei Universitäten mit internationalem Flair liegen dürfte. Beeindruckend sind die mittelalterlichen Denkmäler, wie der Priorenpalast und der Hauptbrunnen, der als schönster Brunnen Italiens bezeichnet wird. Natürlich darf auch der etruskische Bogen nicht fehlen, den wir mit einer Rolltreppe in der Altstadt erreichen. Nach einer Weinprobe in Torgiano, bei der uns auch ein kleines Mittagessen gereicht wird, besichtigen wir Gubbio, am Monte Ingino gelegen. Gubbio hat seinen mittelalterlichen Charme behalten und wurde von Gabriele D´Annunzio eine „Stadt der Stille“ genannt. In der prächtigen Altstadt steht eines der schönsten und imposantesten Rathäuser Italiens, der zinnengekrönte Palazzo dei Consoli auf einem „hängenden Platz“. Abendessen im Hotel.

Spoleto – Marmore – Wasserfälle

Mittwoch, 11. September 2019

Heute bringt uns Anna Maria in das von einer mittelalterlichen Burg dominierte Spoleto. „Liebste, Spoleto ist die schönste Entdeckung, die ich in Italien gemacht habe“, schrieb Hermann Hesse einst an seine Frau. Mal sehen, ob wir auch so begeistert sind. Der ruhige Ort hat einen ausgeprägt römischen Charakter, wie die schon 2000 Jahre alte Sanguinario Brücke und das Amphitheater zeigt. Die schöne Kathedrale beherbergt wertvolle Kunstwerke, u.a. die Fresken von Filippo Lippi und Pinturicchio. Nachmittags ist dann ein Naturschauspiel angesagt. Die Marmore-Wasserfälle bei Terni gehören zu den schönsten und größten Wasserfällen Europas. Sie ergießen sich inmitten üppiger Vegetation aus über 165 m Höhe in den Fluss Nera. Ein unglaublicher Anblick, der auch uns faszinieren wird. Abendessen im Hotel.

Spello – Bevagna – Montefalco

Donnerstag, 12. September 2019

Spello heißt unser erstes Ziel am heutigen Tag. Mit seinen faszinierenden Gässchen und Winkeln hat der pittoreske Ort ein ganz besonderes Flair. Spello, auch als „Juwel Umbriens“ betitelt, wird auch uns verzaubern. In Bevagna spüren wir den Hauch der Antike, bereits 310 v. Chr. wurde es urkundlich erwähnt. Auf dem Hauptplatz können wir mit den Kirchen des Hl. Michael und des Hl. Silvester Musterbeispiele der romanischen Baukunst bewundern. Nachmittags begeben wir uns auf den „Balkon Umbriens“, nach Montefalco. Hoch über dem Valle Umbra liegt dieses Städtchen auf einem Hügel und bietet ein herrliches Panorama. Neben hübschen Enoteche, die den regionalen Wein anbieten, lohnt ein Besuch der Chiesa di San Francesco mit einem interessanten Freskenzyklus zum Leben des heiligen Franziskus von Assisi. Abendessen im Hotel.

Orvieto – Todi

Freitag, 13. September 2019

Heute Vormittag geht’s nach Orvieto, das auf einem Tuffsteinfelsen von den Etruskern gegründet wurde. Der Dom ist ein Meisterwerk der italienischen Gotik. An der Fassade sind außergewöhnliche goldene Mosaike zu sehen, in der Kapelle des Hl. Britius stellen Fresken das Jüngste Gericht dar. Die großzügige Piazza des Doms steht in strahlendem Kontrast zu den verwinkelten schmalen Gässchen, was den Reiz Orvietos ausmacht. In Orivieto lädt uns ein italienischer Fernsehkoch zum Mittagessen ein, na, da können wir ja nicht Nein sagen. Nachmittags dann ein weiterer Höhepunkt. Todi erhielt in den 90er Jahren das Prädikat als der „lebenswerteste Ort der Erde“ und gilt immer noch als eine der schönsten Städte der Welt. Der mittelalterliche Charme Todis mit der gotischen Wallfahrtskirche Santa Maria della Consolazione und der Flaniermeile Piazza del Popolo wird wohl dann auch uns in seinen Bann ziehen.

Chioggia Abschlussabend

Samstag, 14. September 2019

Heute heißt es Abschied nehmen von Umbrien. Unser Weg führt uns nach Chioggia, das auch Klein-Venedig genannt wird. Chioggia liegt direkt an der Lagune Venedigs und lädt zum Flanieren durch die malerischen Gassen der mit Kanälen durchzogenen Altstadt ein. Man glaubt tatsächlich in Venedig zu sein. Nach kurzer Fahrt beziehen wir unsere Zimmer im 4-Sterne-Sweet Hotel in Longa (www.sweetworld.it), das wir bereits von unserer Friaul-Reise 2017 kennen. Am Abend feiern wir unseren legendären Abschlussball mit 4-Gang-Menü, Musik und Tanz.

Heimreise

Sonntag, 15. September 2019

Nach einer erlebnisreichen Woche treten wir wieder die Heimreise an. Sicher werden wir auch irgendwo einen Zwischenhalt einlegen, auf den wir uns aber noch nicht festlegen wollen, quasi eine Heimreise „ins Blaue“. Ankunft in Regensburg ca. 21.00 Uhr.

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